Das neunte Jahr endet musikalisch

Der Kammermusiksaal der Musikschule war voll! 34 Diplomkinder sind mit ihren Geschwistern, Eltern und Großeltern gekommen, um ihr verdientes Diplom zu empfangen und gebührend gefeiert zu werden. Nach der Begrüßung gab es ein musikalisches Märchen, Peter und der böse Wolf. Mit Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Querflöte wurde das Märchen, das von einer Erzählerin vorgetragen wurde, unterstützt. Anschließend gab es noch die Möglichkeit jedes Instrument einzeln auszuprobieren. Nach der feierlichen Übergabe der Diplome und der Verabschiedung der Rentnerinnen, ja, es waren in diesem Jahr fünf Mädchen die zum letzten Mal dabei sein durften, klang der Vormittag aus mit kleinen Snacks und Gesprächen.
Dank an alle Kinder, die wieder so neugierig waren und mitgemacht haben. Danke auch an die Musikschule, die sich bereit erklärt hat, in diesem Jahr die Feier zu beherbergen und auch danke an die Presse, die vorbeigekommen ist.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

Familienwandertag

Fast bis auf den letzten Platz war unser Reisebus beim Familienausflug des Kinder- und Jugendbüros am Samstag, den 23.9.2017 besetzt und startete bei strahlendem  Sonnenschein am Hauptbahnhof in LU mit Kindern und deren Eltern über den Bahnhof Mundenheim, wo weitere Kinder und Eltern aus der Sammelunterkunft zustiegen. So erlebte eine sehr alters- und kulturell vielfältige Gruppe einen ganz besonderen Tag am Naturfreundehaus Elmstein. Zuerst mussten wir nach einer kleinen Stärkung von dem Ort  Elmstein über einen zunächst steilen Weg zum Naturfreundehaus hoch wandern, wo die Kinder das Gelände und den Spielplatz erkundeten, während die Erwachsenen die Sonne genossen. Nach der gemeinsamen Mittagspause mit Gemüsesuppe starteten die Waldgeländespiele u.a. mit Tipi-Bau, Geländeerkundungen und Naturmaterial sammeln, teilweise zusammen mit den Eltern. Zum Abschluss wurde ein Lagerfeuer entzündet und Stockbrot über dem Feuer gebacken. Die Stöcke dazu wurden selbst  gesucht und geschnitzt. Zuletzt saßen oder standen alle um das Feuer und teilten sich ihr schönstes Tageserlebnis mit. Die Fahrt mit dem Reisebus, die Spielaktionen und der Tag gemeinsam mit den Eltern und vor allem das Feuer mit dem Stockbrot waren die herausragenden Highlights des Tages!

Klimafreundlich Kochen

Regional? Saisonal? Bio? Logisch! Am Samstag waren sieben sehr motivierte Kinder in der Küche der VHS ordentlich am schnippeln, rühren, backen und kochen. Alles unter dem Motto "Klimafreundlich Kochen!". Nachdem sie Klimabingo gespielt hatten und so schon einiges über die Gewohnheiten der anderen erfuhren, gab es erstmal eine Diskussion. Was bedeutet eigentlich Klimaerwärmung? Und was hat das mit uns zu tun? Warum macht es Sinn, sich klimafreundlich oder auch nachhaltig zu ernähren? Wo kommen die Lebensmittel her? Die Kinder haben festgestellt, dass der Kürbis aus Mannheim und die Tomaten aus Heidelberg kamen, das waren die regionalen Lebensmittel. Saisonal war das Gemüse laut dem Saisonkalender alles, allerdings kam einiges aus Deutschland, einiges aus Europa und die Gewürze wie Pfeffer und Zimt aus Afrika bzw Asien. Das war für die Kinder sehr beeindruckend zu sehen, dass die Zutaten für ein einfaches Gericht aus der ganzen Welt kamen. Auch auf die verschiedenen Bio-Siegel wurde kurz eingegangen, denn bio waren alle Lebensmittel. Auch der Eistee war selber hergestellt aus Roibusch-Tee und Traubensaft. Der Tisch wurde "königlich gedeckt" und das Essen wurde einstimmig als sehr lecker betitelt. Doch waren sich die Kinder auch einig, dass es das nächste Mal mehr Kartoffeln und weniger Kürbis geben sollte.

Skript öffnet sich beim Draufklicken
 

Besuch im Freilandklassenzimmer des Müllheizkraftwerkes

Heute durfte ich Mäuschen spielen. Ich war als Gast mit im Freilandklassenzimmer. Dort angekommen, dachte ich erstmal ich bin in einer anderen Welt. Das gemütliche Holzhaus steht direkt auf dem Gelände des Müllheizkraftwerkes, aber ich hatte fast das Gefühl im Wald zu sein. Frau Krieger hat mit den Kindern, natürlich, über Müll geredet. Welchen Müll es gibt, in welche Tonne er muss, welche Tonnen es gibt und dass es in verschiedenen Kommunen ganz unterschiedlich sein kann. So gibt es zum Beispiel Kommunen in denen Glas in grünen Säcken gesammelt werden kann. Im Anschluss haben wir das Müllheizkraftwerk besucht, das war wirklich spannend. Wir sind den Weg vom Müllabladen, bis über das Kranhaus bis hin zur Müllverbrennung gegangen. Das war am Ende ganz schön heiß! Anschließend ging es wieder in das Klassenzimmer. Dort sind im Garten auch Leichen vergraben. Alte Schuhe, Zigaretten oder Flaschen. Die dürfen ausgebudelt werden und dann kann man sehen, ob und wie weit diese schon verrottet sind. Beim Schuh, der aus Leder war, existiert nur noch die Sohle. Die Flasche ist noch komplett ganz. Und das, obwohl sie schon einige Jahre dort vergraben sind. Alles in Allem also ein wirklich interessanter Vormittag!

Die Parkinsel wird erforscht

"Die 5 Mädels" und "Die 3 Musketiere" haben heute Nachmittag die Parkinsel erobert. Beantwortet werden mussten einige Fragen, wie z.B welche Bäume hier wachsen oder welche Lebewesen darin wohnen. Wie tief der Brunnen P36 ist und warum er so wichtig ist. Es waren auch knifflige Fragen dabei, nämlich wie groß der Umfang des dicksten Baumes ist - nämlich 5,68 m! Tolle Leistung. Es wurden auch einige Elfchen getextet, hier das Gewinner-Elfchen.

Baum

wie schön

du hier wächst

deine Blätter sind herrlich

toll!

Da hat auch der sehr kräftige Regenschauer dem Spaß keinen Abbruch getan.  Am Ende ging keines der Kinder leer aus, es gab faire und leckere Mango-Monkeys und einen Kraftriegel aus Erdnusspower, nach so einer anstrengenden Rallye gehört das einfach dazu!

Und hier noch einige Bilder...

WERTVOLL- Kunst aus Müll

Aus Müll Kunst herstellen? Das ist machbar! Dies zeigen die Fotos der Kinder, die über drei Tage lang aus Müll wertvolle Kunstwerke erstellt haben und bestimmt viel Spaß dabei hatten! Die Kunstwerke sind auf dem Gelände der GML ausgestellt.

Der Workshop fand in Kooperation mit der GML Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH, dem Kunstverein Ludwigshafen und der Jugendkunstschule unARTig sowie dem Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) statt.

Stadttour im Rollstuhl

Immer wieder sehr beliebt!

Der heutige Ausflug war wieder einmal sehr interessant. Zuerst hat Herr Taglieber ein wenig von der IBF erzählt, die gibt es nämlich schon seit 45 Jahren in Ludwigshafen. Damals war die Verkehrssituation aber noch etwas anders, es fuhren viel mehr Autos durch die Innenstadt und so war es für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer sehr viel anstrengender sich zu bewegen als heute. Aber auch heutzutage gibt es noch Hindernisse. So konnten die acht Kinder feststellen, dass es fast unmöglich ist alleine mit Rollstuhl in eine Straßenbahn zu kommen, wenn die Bordsteinkante nicht erhöht ist. Die Kinder haben auch festgestellt, dass sie teilweise komisch angeschaut wurden. Das lag aber vielleicht auch daran, dass wir in einer Gruppe mit Rollstühlen durch Ludwigshafen gerollt sind. Das fällt sowieso mehr auf als ein einzelner Rollstuhl. Wir sind vom Rathaus-Center über die Haltestelle Ludwigshafen bis in die Rheingalerie gefahren. Dort haben wir festgestellt, dass wir den Schlüssel für die Behindertentoilette erst am Info-Schalter holen müssen. In den Aufzug haben wir alle gut hineingepasst, der war groß genug. Insgesamt haben wir aber für einen Weg, den wir normalerweise in 15 Minuten zurücklegen, fast 45 Minuten gebraucht. Und es war auch nicht ganz einfach sich ein Eis zu kaufen aus dem Rollstuhl heraus. Aber der junge Mann hinter der Theke war sehr geduldig. Und die Leute in der Schlange glücklicherweise auch! Es hat sich gelohnt mal im Rollstuhl zu sitzen und zu merken, welch Unbquemlichkeiten und Anstrengungen damit verbunden sind. Aber die Kinder haben das super gemacht und sich ihr Eis wirklich verdient. Und der Rückweg ging dann auch schon viel schnneller mit so viel Übung und einer nassen Erfrischung am Brunnen am Ludwigsplatz.

Auftaktveranstaltung in der Moschee

Sehr herzlich wurden wir von den Menschen an der Moschee empfangen. Herr Talat Kamran vom Mannheimer Institut für Integration hatte uns eingeladen gemeinsam mit ihm die Moschee kennenzulernen. Dieser Einladung sind wir gefolgt. Zuerst hat er uns den schönen Brunnen gezeigt, an dem sich die Menschen, die beten möchten, waschen können. Das ist nämlich so Sitte. Er hat uns auch Parallelen zu anderen Religionen wie dem Juden- oder Christentum aufgezeigt. Wie zum Beispiel die rituelle Fußwaschung am Gründonnerstag. Weiter ging es dann in den Hauptraum. Allerdings mussten wir uns vorher die Schuhe ausziehen. Denn die Moslems setzen sich beim Beten auf den Boden und so bleibt der Teppich schön sauber. Wir sind zuerst ganz hoch, auf die Empore, gegangen. Hier beten die Frauen. Unten im großen Raum beten die Männer. Insgesamt passen über 1000 Leute in die Moschee. Der Kerzenleuchter der über eine Tonne wiegt, wurde übrigens aus Bursa, einer Stadt in der Türkei, gebracht. Im Hauptraum hat Herr Kamran uns dann die Gebetsnische gezeigt, die nach Mekka ausgerichtet ist. Es gibt hier keinen Altar, sondern eben diese Nische. Es gibt auch in der gesamten Moschee keine Bilder von Heiligen, dafür gibt es eine Menge kalligrafische Suren. Suren sind Auszüge aus der Heiligen Schrift des Islams, dem Koran. Herr Kamran hat uns auch erzählt, dass die Moslems an den selben Gott wie alle anderen Religionen glauben. Sie sagen, dass es nur den einen Gott gibt, und das ist überall der selbe. Insgesamt wird fünfmal am Tag gebetet.

Heute war ein besonderer Tag, denn am 27. Mai hat Ramadan angefangen. Daher dürfen die Moslems von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts Essen und nichts Trinken. Dafür treffen sie sich dann aber abends in der Cafeteria der Moschee und essen alle gemeinsam. Dazu ist übrigens jeder eingeladen, egal ob Moslem, Christ, Jude oder Atheist. Zum Abschluss gab es für die Kinder dann noch ein besonderes Geschenk: einen Ramadan-Kalender. Der funktioniert so wie bei den Christen der Adventskalender. Die Kinder dürfen dann abends ab 21.45 Uhr die Schokoplade essen. Vielen Dank!

Ramadan-Kalender
Gruß am Eingang der Moschee

2017: Startschuss in die neunte Runde

Aktion, Spiel, Spaß und Wissen

Das ist auch dieses Jahr wieder unser Motto beim Kinderzukunftsdiplom. Anfang Mai verteilt das Team der ILA die Programmhefte in den Schulen, Büchereien und Bürgerdiensten. Dann kannst du dir deine Lieblingsveranstaltungen aussuchen und dich anmelden. Wenn du mindestens vier Stempel gesammelt hast, dann laden wir dich ein zu unserer Diplomfeier, die wir dieses Jahr in der Musikschule feiern!

Wir wünschen dir und deinen Freundinnen und Freunden viel Spaß und  - Bleib neugierig!

Titelbild anklicken und Programmheft downloaden!